Infos and Vita (in German)

Malerei

Anfänglich konzentrierte sich die Darstellung ab 2002, gleichsam als Spiegel dienend, auf abstrakt umrissene moderne Zerrbilder menschlicher Portraits.
Zunehmend wurden figürlichere Elemente in die Bildkompositionen eingestreut und etwa ab dem Jahr 2004 erfolgte die Einbeziehung des Individuums in seine Umgebung, aus welcher ab 2007 ganze Landschaften wurden.

Der Mensch in seiner Existenz wird gleichsam abstrahiert, transformiert und ausgesetzt in nur scheinbar unwirkliche Zusammenhänge, die sich durch ein Zusammenspiel reiner Symbolkräfte oft selbst erklären.

Sowohl persönliche als auch gesellschaftliche Spuren verlieren sich zu einer Melange des großen Ganzen: dem Titanen des Zeitgeists, der sich durch die Kunst selbst entdeckt und auch erschrickt.

Eine kompromißlose Sicht auf die Dinge und deren schonungslose Morbidität sind keine gnadenerheischende Opfergabe des Geplagten an scheinbar heilsbringende Götter, sondern authentische Reflektion, welche die Realität ausleuchtet – wenn auch nur mit der Sprache, die Morpheus spricht.




 

Photographie

Zumeist wird die bloße Wiedergabe der Realität als unzureichend empfunden.
Vielmehr schwebt uns die Erschaffung neuer visueller Wirklickeiten vor, die sich durch eine intensive Betrachtung ihre Existenz im Geiste der Zuseher bahnen können.

Der allgemeine Fokus liegt hierbei auf der Konzentration, einer Bündelung der Atmosphäre, wie sie sich in den so grenzenlosen Traumbildern der Menschen annähernd darstellt. Ist dieser Punkt erreicht, gleitet der Finger auf den Abzug. Eine Szene des Überwirklichen ist festgehalten.

Die ausgewählten Motive erstrecken sich hierbei von übersteigert Irrealem bis hin zu mythologisch angehauchten fremdartigen Mischwesen.
Das Ziel ist es, Gewohntes aufzulösen und das Ungewöhnliche, Spannende, Unbekannte in den Blickwinkel zu rücken.

Diese somnambulistischen Momentaufnahmen bergen für uns – die außenstehende Betrachter – eine immense Kraft.

Die Kraft der Phantasie, die Gestalt angenommen hat.

Das Motto könnte lauten: vom Alltag zum Tag-All.




 

Vita

- Erste Arbeiten im künstlerischen Bereich entstanden ab 1996.

- Ab 2005 gänzliche Widmung den künstlerisch-kreativen Arbeiten

- 2002 nahmen dabei erste malerische Arbeiten unterschiedlicher Technik ihren Anfang.
Das Spektrum reicht hierbei von abstrakt gehaltenen Portraits bis hin zu detailliert ausgearbeiteten surrealistischen Traumlandschaften samt deren phantastischen Bewohnern.
Ab 2003 Ölmalerei.

- Erste Photoarbeiten, die bereits im Frühstadium traumwandlerische Züge und die Nähe zu surrealistischen Ausdrucksformen aufwiesen, entstanden um das Jahr 2002.

- Zahlreiche Photographien und Ölwerke wurden ab 2002 bis heute bereits in MC-, CD- und LP-Veröffentlichungen der teils avantgardistischen Musikprojekte TODESSTOSS (ab 2000; Dark Metal) und VENUSPULS (ab 2004; expressive elektronische Musik) abgedruckt.

- Ein weiteres Betätigungsfeld ist die Lyrik.
Erste Gedichte entstanden ab dem Jahr 2001, in welchem intensive persönliche Erlebnisse bereits die Hinwendung zu Kunst und Literatur – insbesondere aber zur Poesie im Allgemeinen – bekräftigten.. Bis zum heutigen Tage sind etwa 160 Gedichte geschaffen worden. Eine erste Buchveröffentlichung „Wie ein Aufschrei sein Echon jagt“ erschien im Jahr 2009 über den Mischwesen Autorenverlag.

- Zudem verfasst Traumorgane morbid-phantastische Kurzgeschichten, widmet sich der digitalen Kunst und errichte Augenblickskulpturen (u.a. kuzzeitige Arrangements und Installationen).

- Ab dem Jahr 2011 begannen erste Auftragsarbeiten in Form von Ölbildern